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TU Berlin

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Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität; "Objektive Erkenntnis bei Kant", Prof. Dr. Dietmar Heidemann, 6. Juli 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

ein zu einem Vortrag von

Prof. Dr. Dietmar Heidemann (Universität Luxemburg)

Titel: Objektive Erkenntnis bei Kant

Kants Theorie objektiver Erkenntnis scheint im Ansatz paradox zu sein. Auf der einen Seite gründet die Objektivität der Erkenntnis nach Kant in den kognitiven Strukturen und Leistungen erkennender Subjektivität. Dies gilt vielen Kritikern bereits als philosophische Zumutung. Erkennende Subjektivität ist auf der anderen Seite aber selbst als eine objektive zu verstehen, da Kant sie eine allgemeine Eigenschaft erkennender menschlicher Wesen nennt. In dem Vortrag soll gezeigt werden, inwiefern es sich hier um einen nur scheinbaren Widerspruch zwischen einer durch Subjektivität legitimierten Objektivität handelt. Dabei wird nicht nur auf die entsprechend relevanten Theoriestücke der Transzendentalphilosophie im engeren Sinne einzugehen sein. Zu überlegen ist auch, ob Kant dem Begriff der Objektivität in der Ethik, Ästhetik oder Teleologie eine Bedeutung zuschreiben kann, die ähnlich anspruchsvoll ist wie in der Erkenntnislehre.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Datum: 6. Juli 2017

Zeit: 18 Uhr c.t.

Raum: H 0106

Ankündigung (PDF, 234,8 KB)

Weitere Vorträge der Gastvortragsreihe (PDF, 248,3 KB) (PDF, 248,3 KB)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität: Jenseits von Subjekt und Objekt;Dr. Tommasi, 1. Juni 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

ein zu einem Vortrag von

Dr. Francesco Valerio Tommasi (Universität Rom, Sapienza)

Jenseits von Subjekt und Objekt. Die Geschichte der Philosophie aus phänomenologischer Sicht

Trotz einem anfänglichen Mangel an Interesse, hat die Geschichte der Philosophie durch die Zeit eine zunehmende Bedeutung für die Phänomenologie gewonnen. In der Tat stellt dieser theoretische Gegenstand eine besondere Herausforderung für eine Denkbewegung dar, die auf die „Sachen selbst“ gerichtet ist und die die Voraussetzungslosigkeit als Bedingung hat. Insbesondere stellt die Geschichte der Philosophie die Möglichkeit in Frage, durch die Subjekt-Objekt Korrelation alles denken zu können. Viele Autoren entwickeln deswegen eine neue Palette von Begriffen, um mit diesem Problem umzugehen: Husserls Zick-Zack Methode in der Krisis oder Heideggers Destruktion; die Erfindung der Dekonstruktion von Derrida oder die Archäologie von Foucault. Es handelt sich um Versuche, immer wieder auf radikaler Weise die Paradoxien wiederzugeben und zu überwinden, die von der Idee (oder von der Tatsache?) einer Geschichte des Denkens verursacht werden.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Datum: 1. Juni 2016

Zeit: 18 Uhr c.t.

Raum: H 0106

Ankündigung (PDF, 225,5 KB) (PDF, 238,1 KB)

Weitere Vorträge der Gastvortragsreihe (PDF, 248,3 KB) (PDF, 248,3 KB)

Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität; "Im Gehirn Lerm schlagen": Kant on wit as an anthropological-aesthetic category, 11. Mai 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research ein

zu einem Vortrag von

Prof. Dr. Fernando Silva (Universität Lissabon)

Titel: „Im Gehirn Lerm schlagen“: Kant on wit as an anthropological-aesthetic category

The central aim of this contribution is to portray Kant’s notion of “Witz” as it unfolds from his Lectures on Anthropology, in a decisive stage of his intellectual evolution (1772-1796). This aim is sub-divided into two parallel objectives: first, to sketch a brief history of the concept of “Witz”, thus showing how the “Witz” came to evolve from having a rational connotation to having an imaginative connotation, and how it came to be a pregnant philosophical issue, as well as an aesthetic principle. Secondly, to show how Kant read that singular course in the evolution of the “Witz”; how, in his view, “Witz” and power of judgment, imagination and intellectuality are indeed opposed, but also how there is a necessity to unite both opposing parts; a convergence which is not only advantageous for both parts, but serves a greater purpose: the one of an harmonious balance between inferior and superior faculties of the spirit, and thus between imagination and understanding, even philosophy and poetry.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 0106

Zeit: 18 Uhr c.t.

Ankündigung (PDF, 225,5 KB)

Weitere Vorträge der Gastvortragsreihe (PDF, 248,3 KB)

Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität; "Objektivität statt Naturphilosophie", Ansgar Lyssy, 20. April 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

zu einem Vortrag von

Dr. Ansgar Lyssy (LMU München)

"Objektivität statt Naturphilosophie – Über Kausalität und die Prinzipien der Naturerkenntnis in Hegels Wissenschaft der Logik"

In Hegels Wissenschaft der Logik findet sich eine der ersten systematischen Abhandlungen zum Begriff der Objektivität. Nachdem Hegel die elementaren Strukturen des Begriffs und des Schließens dargelegt hat, widmet er sich im Objektivitätskapitel den Diskursen, in denen unser konzeptueller Zugang zur Realität organisiert wird. Er diskutiert dabei die Prinzipien und Strukturen, in denen die Dinge existieren, und durch die die Dinge von uns gedacht werden. In seinem Vortrag möchte Lyssy diesen Zugang zur Objektivität erläutern und diskutieren. Für ihn ist es hier von zentraler Bedeutung, dass Hegel zahlreiche Prinzipien der Naturerkenntnis formuliert, die an die wissenschaftlichen und naturphilosophischen De­batten seiner Zeit angelehnt sind. Sie werden jedoch hier neu kontextualisiert und systematisch aufeinander bezogen. Dabei vertritt Lyssy die These, dass Hegel unter dem Begriff der Objektivität eine Theorie der Kausalität entwickelt, die seine vorherige Deduktion des Kausalitätsbegriffs erweitert und in den Kontext fakten­orien­tierter und prinzipiengeleiteter Erklärungen einbettet.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 0106

Zeit: 18 Uhr c.t.

Ankündigung (PDF, 231,4 KB)

Weitere Gastvorträge im Rahmen der Reihe (PDF, 248,3 KB)

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