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TU Berlin

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IZW-Workshop: "Homo Creator. Technik als philosophische Herausforderung", zu Ehren von Prof. Dr. Hans Poser, 12. Juli 2017, 13:30 - 18:30

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

lädt ein zu einem öffentlichen Workshop zur Technikphilosophie zu Ehren von Prof. Dr. Hans Poser

Homo Creator . Technik als philosophische Herausforderung.

Prof. Dr. Hans Poser war 32 Jahre als Ordentlicher Professor für Philosophie am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte an der TU Berlin tätig. Am 25. Mai 2017 feierte er seinen 80. Geburtstag. Kurz zuvor ist sein neues Buch zur Technikphilosophie „Homo Creator. Technik als philosophische Herausforderung“ im Springer Verlag erschienen. Das Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte und das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) veranstalten ihm zu Ehren einen öffentlichen Workshop. Im Zuge dieses Workshops werden Gäste, Wegbegleiter und ehemalige Kollegen von Hans Poser zum Thema Technikphilosophie und zu den im Homo Creator entfalteten Überlegungen vortragen und anschließend in offener Runde diskutieren.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 2035

Zeit: 13:30 - 18:30

Programm (PDF, 1,4 MB)

Homo Creator

Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität: Ojektive Erkenntnis bei Kant, Prof. Dr. Heidemann, 6. Juli 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

ein zu einem Vortrag von

Prof. Dr. Dietmar Heidemann (Universität Luxemburg)

Titel: Objektive Erkenntnis bei Kant

Kants Theorie objektiver Erkenntnis scheint im Ansatz paradox zu sein. Auf der einen Seite gründet die Objektivität der Erkenntnis nach Kant in den kognitiven Strukturen und Leistungen erkennender Subjektivität. Dies gilt vielen Kritikern bereits als philosophische Zumutung. Erkennende Subjektivität ist auf der anderen Seite aber selbst als eine objektive zu verstehen, da Kant sie eine allgemeine Eigenschaft erkennender menschlicher Wesen nennt. In dem Vortrag soll gezeigt werden, inwiefern es sich hier um einen nur scheinbaren Widerspruch zwischen einer durch Subjektivität legitimierten Objektivität handelt. Dabei wird nicht nur auf die entsprechend relevanten Theoriestücke der Transzendentalphilosophie im engeren Sinne einzugehen sein. Zu überlegen ist auch, ob Kant dem Begriff der Objektivität in der Ethik, Ästhetik oder Teleologie eine Bedeutung zuschreiben kann, die ähnlich anspruchsvoll ist wie in der Erkenntnislehre.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Datum: 6. Juli 2017

Zeit: 18 Uhr c.t.

Raum: H 0106

Ankündigung (PDF, 234,8 KB)

Weitere Vorträge der Gastvortragsreihe (PDF, 248,3 KB) (PDF, 248,3 KB)

Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität: Jenseits von Subjekt und Objekt;Dr. Tommasi, 1. Juni 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

ein zu einem Vortrag von

Dr. Francesco Valerio Tommasi (Universität Rom, Sapienza)

Jenseits von Subjekt und Objekt. Die Geschichte der Philosophie aus phänomenologischer Sicht

Trotz einem anfänglichen Mangel an Interesse, hat die Geschichte der Philosophie durch die Zeit eine zunehmende Bedeutung für die Phänomenologie gewonnen. In der Tat stellt dieser theoretische Gegenstand eine besondere Herausforderung für eine Denkbewegung dar, die auf die „Sachen selbst“ gerichtet ist und die die Voraussetzungslosigkeit als Bedingung hat. Insbesondere stellt die Geschichte der Philosophie die Möglichkeit in Frage, durch die Subjekt-Objekt Korrelation alles denken zu können. Viele Autoren entwickeln deswegen eine neue Palette von Begriffen, um mit diesem Problem umzugehen: Husserls Zick-Zack Methode in der Krisis oder Heideggers Destruktion; die Erfindung der Dekonstruktion von Derrida oder die Archäologie von Foucault. Es handelt sich um Versuche, immer wieder auf radikaler Weise die Paradoxien wiederzugeben und zu überwinden, die von der Idee (oder von der Tatsache?) einer Geschichte des Denkens verursacht werden.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Datum: 1. Juni 2016

Zeit: 18 Uhr c.t.

Raum: H 0106

Ankündigung (PDF, 225,5 KB) (PDF, 238,1 KB)

Weitere Vorträge der Gastvortragsreihe (PDF, 248,3 KB) (PDF, 248,3 KB)

Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität; "Im Gehirn Lerm schlagen": Kant on wit as an anthropological-aesthetic category, Dr. Fernando Silva, 11. Mai 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research ein

zu einem Vortrag von

Dr. Fernando Silva (Universität Lissabon)

Titel: „Im Gehirn Lerm schlagen“: Kant on wit as an anthropological-aesthetic category

The central aim of this lecture is to portray Kant’s notion of “Witz” as it unfolds from his Lectures on Anthropology, in a decisive stage of his intellectual evolution (1772-1796). This aim is sub-divided into two parallel objectives: first, to sketch a brief history of the concept of “Witz”, thus showing how the “Witz” came to evolve from having a rational connotation to having an imaginative connotation, and how it came to be a pregnant philosophical issue, as well as an aesthetic principle. Secondly, to show how Kant read that singular course in the evolution of the “Witz”; how, in his view, “Witz” and power of judgment, imagination and intellectuality are indeed opposed, but also how there is a necessity to unite both opposing parts; a convergence which is not only advantageous for both parts, but serves a greater purpose: the one of an harmonious balance between inferior and superior faculties of the spirit, and thus between imagination and understanding, even philosophy and poetry.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 0106

Zeit: 18 Uhr c.t.

Ankündigung (PDF, 225,5 KB)

Weitere Vorträge der Gastvortragsreihe (PDF, 248,3 KB)

Gastvortragsreihe am IZW: Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität; "Objektivität statt Naturphilosophie", Dr. Ansgar Lyssy, 20. April 2017

Im Rahmen der Gastvortragsreihe "Philosophische Dimensionen des Begriffs Objektivität" lädt

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

zu einem Vortrag von

Dr. Ansgar Lyssy (LMU München)

"Objektivität statt Naturphilosophie – Über Kausalität und die Prinzipien der Naturerkenntnis in Hegels Wissenschaft der Logik"

In Hegels Wissenschaft der Logik findet sich eine der ersten systematischen Abhandlungen zum Begriff der Objektivität. Nachdem Hegel die elementaren Strukturen des Begriffs und des Schließens dargelegt hat, widmet er sich im Objektivitätskapitel den Diskursen, in denen unser konzeptueller Zugang zur Realität organisiert wird. Er diskutiert dabei die Prinzipien und Strukturen, in denen die Dinge existieren, und durch die die Dinge von uns gedacht werden. In seinem Vortrag möchte Lyssy diesen Zugang zur Objektivität erläutern und diskutieren. Für ihn ist es hier von zentraler Bedeutung, dass Hegel zahlreiche Prinzipien der Naturerkenntnis formuliert, die an die wissenschaftlichen und naturphilosophischen De­batten seiner Zeit angelehnt sind. Sie werden jedoch hier neu kontextualisiert und systematisch aufeinander bezogen. Dabei vertritt Lyssy die These, dass Hegel unter dem Begriff der Objektivität eine Theorie der Kausalität entwickelt, die seine vorherige Deduktion des Kausalitätsbegriffs erweitert und in den Kontext fakten­orien­tierter und prinzipiengeleiteter Erklärungen einbettet.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 0106

Zeit: 18 Uhr c.t.

Ankündigung (PDF, 231,4 KB)

Weitere Gastvorträge im Rahmen der Reihe (PDF, 248,3 KB)

Gastvortrag am IZW: "Mendelssohn, Kant and the Refutation of Idealism", Prof. Dr. Paul Guyer, 27. April 2017

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

laden ein zu einem Vortrag von

Prof. Dr. Paul Guyer (Brown University)

"Mendelssohn, Kant, and the Refutation of Idealism"  

Guyer suggests that Kant's addition of a "Refutation of Idealism" to the second edition of the Critique of Pure Reason in 1787 was prompted by Mendelssohn's discussion of idealism in his 1785 Morgenstunden. The difference is that Mendelssohn's is an empirical argument for the existence of external causes of our ideas coupled with the observation that we can know nothing more of such causes than that they give us the kinds of ideas we have of them, whereas Kant's is a transcendental argument which is meant to prove that we must believe in external causes of our ideas but also must deny them the spatio-temporal properties by which we represent them.  In spite of this fundamental difference, Kant relies on Mendelssohn's account of the empirical criteria for the reality of external objects.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 0106

Zeit: 18 Uhr c.t.

Ankündigung (PDF, 223,4 KB)

Gastvortrag am IZW: "World Making Symbolic Forms: A Prospect for Cassirer-Popper Interface Building"; Prof. Dr. Giridhari L. Pandit, 22. Februar 2017 , 18 Uhr c.t.

IZW - Gastvortrag: 22. Februar 2017

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 wird Herr Prof. Dr. Giridhari L.Pandit (Universitiy of Delhi South Campus/Indien) im Rahmen der Cassirer-Arbeitsgruppe einen Gastvortrag zu folgendem Thema halten:

"World Making Symbolic Forms: A Prospect for Cassirer-Popper Interface Building"

In response to the early twentieth century developments in physics, the philosophers Ernst
Cassirer and Karl R. Popper pioneered innovations resulting in a dynamic turn in epistemology and methodology of science. In this very context, Prof. Dr. G. L. Pandit refers to Cassirer’s philosophy of symbolic forms, viz., those of myth, language, art, and science, as a theory of world making symbolic forms. And he refers to the critical rationalist Popper’s objectivistic evolutionary epistemology as an interactive theory of three kinds of world-making. These are the World1 of physical things/processes governed by physical laws, the World2 of minds/consciousness and beliefs and the World3 of objective knowledge, conceived as being in mutual interaction and distinguishable yet relatively independent from one another.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 2051

Zeit: 18 Uhr c.t.

Ankündigung (PDF, 455,0 KB)

XV. Tagung des internationalen Foschungsnetzwerkes Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus, 19.- 21. Januar 2017

" Weltbürgerliche Perspektive und nationale Weltansichten"

Die Dialektik des Kosmopolitismus in der deutschen klassischen Philosophie

Weltbürgertum und Nationalstaat haben bekanntlich die gleiche Geburtsstunde, nämlich in jener Epoche, in der die bürgerlichen Revolutionen gleichzeitig die jeweiligen Nationen konstituieren und dem europäischen Kontinent den Weg eines neuen gemeinsamen Schicksals eröffnen. Hinter diesem weder zufälligen noch bedeutungslosen gleichzeitigen Auftreten auf der politischen Bühne der Geschichte Europas spielt sich zugleich eine philosophische Dialektik der kosmopolitischen Perspektivität ab. Charakteristisch verdichtet zeigt das in der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert vor allem in der klassischen deutschen Philosophie und in der Romantik: bei Kant, Fichte, Schlegel, Goethe oder Herder erscheinen Kosmopolitismus und Nationalismus, bzw. Patriotismus nicht mehr als Gegensätze, sondern eher als wechselseitige Aspekte ein und derselben politischen Haltung, gegenseitige Perspektivpole ein und derselben begrifflich-geschichtlichen Dynamik.

Es soll geprüft werden, inwiefern die Durchdringung der begrifflichen Spannungen des Kosmopolitismus in der klassischen deutschen Philosophie erhellend für die heutige Situation sein kann; eine Situation, in der die Gesellschaften in einen immer breiteren Prozess der Globalisierung eingetreten sind, eine Situation, in der die Rolle des Nationalstaates zunehmend relativiert wird, während gleichzeitig die normative Idee des Kosmopolitismus in eine tiefe Legitimationskrise geraten ist und durch das Wiedererstarken des Nationalismus unabweislich herausgefordert.

Ort der Tagung:

Technische Universität Berlin

Hardenbergstraße 16 - 18

10623 Berlin

Datum: 19.- 21. Januar 2017

Leitung: Dr. Quentin Landenne, Prof. Dr. Christoph Asmuth

Programm (PDF, 2,2 MB)

 

 

 

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