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TU Berlin

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IZW-Workshop: "Homo Creator. Technik als philosophische Herausforderung", zu Ehren von Prof. Dr. Hans Poser, 12. Juli 2017, 13:30 - 18:30

Das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) / Berlin Center for Knowledge Research

lädt ein zu einem öffentlichen Workshop zur Technikphilosophie zu Ehren von Prof. Dr. Hans Poser

Homo Creator . Technik als philosophische Herausforderung.

Prof. Dr. Hans Poser war 32 Jahre als Ordentlicher Professor für Philosophie am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte an der TU Berlin tätig. Am 25. Mai 2017 feierte er seinen 80. Geburtstag. Kurz zuvor ist sein neues Buch zur Technikphilosophie „Homo Creator. Technik als philosophische Herausforderung“ im Springer Verlag erschienen. Das Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte und das Innovationszentrum Wissensforschung (IZW) veranstalten ihm zu Ehren einen öffentlichen Workshop. Im Zuge dieses Workshops werden Gäste, Wegbegleiter und ehemalige Kollegen von Hans Poser zum Thema Technikphilosophie und zu den im Homo Creator entfalteten Überlegungen vortragen und anschließend in offener Runde diskutieren.

Ort: Hauptgebäude TU Berlin

Raum: H 2035

Zeit: 13:30 - 18:30

Programm (PDF, 1,4 MB)

Homo Creator

XV. Tagung des internationalen Foschungsnetzwerkes Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus , 19.- 21. Januar 2017

" Weltbürgerliche Perspektive und nationale Weltansichten"

Die Dialektik des Kosmopolitismus in der deutschen klassischen Philosophie

Weltbürgertum und Nationalstaat haben bekanntlich die gleiche Geburtsstunde, nämlich in jener Epoche, in der die bürgerlichen Revolutionen gleichzeitig die jeweiligen Nationen konstituieren und dem europäischen Kontinent den Weg eines neuen gemeinsamen Schicksals eröffnen. Hinter diesem weder zufälligen noch bedeutungslosen gleichzeitigen Auftreten auf der politischen Bühne der Geschichte Europas spielt sich zugleich eine philosophische Dialektik der kosmopolitischen Perspektivität ab. Charakteristisch verdichtet zeigt das in der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert vor allem in der klassischen deutschen Philosophie und in der Romantik: bei Kant, Fichte, Schlegel, Goethe oder Herder erscheinen Kosmopolitismus und Nationalismus, bzw. Patriotismus nicht mehr als Gegensätze, sondern eher als wechselseitige Aspekte ein und derselben politischen Haltung, gegenseitige Perspektivpole ein und derselben begrifflich-geschichtlichen Dynamik.

Es soll geprüft werden, inwiefern die Durchdringung der begrifflichen Spannungen des Kosmopolitismus in der klassischen deutschen Philosophie erhellend für die heutige Situation sein kann; eine Situation, in der die Gesellschaften in einen immer breiteren Prozess der Globalisierung eingetreten sind, eine Situation, in der die Rolle des Nationalstaates zunehmend relativiert wird, während gleichzeitig die normative Idee des Kosmopolitismus in eine tiefe Legitimationskrise geraten ist und durch das Wiedererstarken des Nationalismus unabweislich herausgefordert.

Ort der Tagung:

Technische Universität Berlin

Hardenbergstraße 16 - 18

10623 Berlin

Datum: 19.- 21. Januar 2017

Leitung: Dr. Quentin Landenne, Prof. Dr. Christoph Asmuth

Programm (PDF, 2,2 MB)

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Weitere IZW-Veranstaltungen in Planung

IZW - Gastvortrag: 22. Februar 2017

Am 22. Februar 2017 wird Herr Prof. Dr. Giridhari L.Pandit (Universitiy of Delhi South Campus/Indien) im Rahmen der Cassirer-Arbeitsgruppeeinen einen Gastvortrag halten; weitere Angaben zu Ort, Uhrzeit und dem Vortrag selbst folgen in Kürze.

 

 

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