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Wissensforschung an der TU Berlin

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Das Innovationszentrum Wissensforschung ist ein fakultäten-übergreifender Forschungsschwerpunkt der TU Berlin.

Inhaltlich geht es dem Innovationszentrum Wissensforschung um die Erforschung der Wechselwirkungen unterschiedlicher 'Formen', 'Praktiken' und 'Dynamiken' von Wissen innerhalb der für das IZW kennzeichnenden vier Forschungsbereiche:
(a) "Bedingungen von Wissen", (b) "Organisations- und Konstruktionswissen",
(c) "Wissen in Wissenschaften", (d) "Modellierung von Wissen".
In jedem der vier genannten Forschungsbereiche sind die Leitbegriffe 'Formen', 'Praktiken' und 'Dynamiken' von Wissen von grundlegender Bedeutung. Es ist ein Desiderat der Forschung, die diesbezüglichen Zusammenhänge zu klären und die Ergebnisse in die Forschungsarbeit der Einzelwissenschaften einzubringen. In dieser Hinsicht steht die Arbeit des IZW im Horizont der Frage nach der Zukunftsfähigkeit moderner Wissensgesellschaften.

Aktuelles

Gastvortrag: Prof. Sigurd Rompza, 7. Juni 2012

Prof. Sigurd Rompza

„Konzeptionelle Kunst versus konzeptuelle Kunst – aus der künstlerischen Praxis zur künstlerischen Reflexion“

Sigurd Rompza studierte Malerei und Kunsttheorie bei Rainer Jochims an der Städelschule / Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt/Main. 1994 wurde er Professor für Grundlagen der Gestaltung an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken; 1999 zusätzlich auch für das Fachgebiet Malerei. Sigurd Rompza arbeitet im Bereich der Stilrichtung Konkrete Kunst und publiziert zur Kunsttheorie, zu konkreter Kunst und den Grundlagen der Gestaltung. Seine Arbeiten betreffen die speziell in den Künsten inkorporierten Formen des Wissens.

Donnerstag, den 07. Juni, 18.00 Uhr c.t.

Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H 0111

Ankündigung (PDF, 525,8 KB)

 

 

Forschungskolloquium zur Wissenschaftsgeschichte, 23. und 30.Mai 2012

FORSCHUNGSKOLLOQUIUM ZUR WISSENSCHAFTSGESCHICHTE

Leitung: Prof. Dr. Friedrich Steinle

Vortrag von: Robert Meunier  (MPIWG Berlin)

Der Merkmalsbegriff in der Genetik von Mendel bis Morgan

Der Begriff des Merkmals ist in vielerlei HInsicht ein zentraler Begriff in der Genetik, bezeichnet er doch zugleich die zu erklärenden Phänomene und Daten- grundlage der enstehenden Wissenschaft von der Vererbung. Zudem kann man Merkmale auch als Schnittstellen nicht nur zwischen den biologischen Disziplinen - wenn man sich zum Beispiel fragt, ob das angepasste Merkmal zugleich auch ein erbliches ist - sondern auch zwischen Organismen und menschlichen Interessen bezeichen - man denke...weitere Informationen (PDF, 73,0 KB)

Mittwoch, 23. Mai 2012, 18 Uhr Raum H 3013

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Vortrag von: Omar W. Nasim (ETH Zürich)

John Herschel's Skeletons

Five year befor the public announcement of the invitation of the daguerreotype in 1839, Sir John Herschel porduced elaborate drawings of the nebulae. Each of which were constructed over many month, where the very first task in drawing was to establish a relational " skeleton" based on a few "landmarks" or stars - represented by a series of lines and dots...weitere Information (PDF, 85,7 KB)

Mittwoch, 30. Mai 2012, 18 Uhr, Raum H 3013

 

Publikationsreihe "Berlin Studies in Knowledge Research", Januar 2012

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Im Januar 2012 erschienen die ersten Bände der Publikationsreihe "Berlin Studies in Knowledge Research". Der erste Band der Reihe, "Rethinking Epistemology", beinhaltet Beiträge zur Erweiterung und Neuausrichtung klassischer Epistemologie. Der vierte Band, "Conceptions of Knowledge", konzentriert sich v.a. auf pragmatische und kontextuelle Erweiterungen der analytischen Erkenntnistheorie. Die Texte sind teilweise in deutscher, teilweise in englischer Sprache verfasst.
Weitere Informationen zu:

Rethinking Epistemology/DeGruyter

Conceptions of Knowledge/DeGruyter

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Leiter des IZW ist neues Mitglied in der „Weltakademie“ der Philosophie

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Prof. Dr. Günter Abel, Leiter des IZW der TU Berlin, wurde vom „Institut International de Philosophie" (IIP) zum permanenten Mitglied gewählt.
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Gründung der Arbeitsgruppe "Astrofleck"

„Astrofleck“ - „Die Wirkung des Denkstils auf die Entwicklung astrophysikalischer Phänomene in der Radioastronomie“ (Arbeitstitel)           Ziel der Kooperation von Astrophysikern des Argelander Instituts für Astronomie der Universität Bonn und den Wissenschaftshistorikern, -soziologen und –philosophen am IZW ist die Entwicklung eines reflektierten und transdisziplinären Gesamtbilds radioastronomischer Forschungspraxis.

International Conference: Colour in the 17th and 18th Centuries: Connexions between Science, Arts and Technology, June 2012

Colour in the 17th and 18th Centuries: Connexions between Science, Arts and Technology, International Conference, 28–30 June 2012

Languages: English

Conference Location: TU Berlin, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Straße des 17. Juni 150/152, D-10623 Berlin, Hörsaal A 053 (Scharoun-Flachbau am Ernst-Reuter-Platz)

Participants: Lectures by Jenny Balfour-Paul, Ulrike Boskamp, Sarah Lowengard, Alan Shapiro

Organizers: Prof. Dr. Friedrich Steinle (TU Berlin, Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, Fachgebiet Wissenschaftsgeschichte), Prof. Dr. Magdalena Bushart (TU Berlin, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Fachgebiet Kunstgeschichte) and Prof. Dr. Reinhold Reith (Universität Salzburg)

Description: The conference will bring together scholars and students who are interested in how the various strands of colour use and knowledge were interwoven and connected.

The knowledge of how to use, combine, analyze and understand colour has always been widely distributed, if not dispersed. Painters and architects, dyers and printers, pigment producers and merchants, physicists and chemists, natural historians and physiologist, among others, have been dealing with colour, its properties, mixtures, harmonies, meanings and uses. For long periods, different communities that were concerned with colour and the knowledge about it did not interact―at least so it appears. One of the first to come up with fundamental claims concerning colour in full generality was Newton whose 1704 Opticks indeed quickly became a common reference point―positive or negative―for most of those who reflected on colour. The conference, which will not have parallel sessions, shall address those connexions between various fields. There will be four keynote lectures (Jenny Balfour-Paul, Ulrike Boskamp, Sarah Lowengard, Alan Shapiro) and about 20 contributed papers.

Notice: There will be no conference fee.

Call For Paper: more information (PDF, 72,8 KB)

Contact: 

Tel.: +49-30-341-24841,

E-Mail: nina.krampitz@tu-berlin.de

 

 

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